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Einfach ökologisch leben

Ein ökologisch vertretbarer Garten

Oekologie Garten Haus

Wenn sich der kalte Winter zurückzieht und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen uns erreichen, dann ist es höchste Zeit, den Garten auf die neue Saison vorzubereiten. Schliesslich will man im Sommer einen schön hergerichteten Garten geniessen und möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringen.

Viele Gartenfreunde legen Wert darauf, dass ihr Kleinod ökologisch vertretbar ist. Pestizide sollen daher ebenso wenig zum Einsatz kommen wie ein Einheitsbrei an Pflanzen, Sträuchern und Kräutern. Vielmehr wird eine abwechslungsreiche Gestaltung angestrebt, die nicht nur den Menschen, sondern auch den einen oder anderen tierischen Mitbewohner ansprechen soll.

Der Gartenteich - eine Oase der Vielfalt

Was wäre ein ökologischer Garten ohne einen Gartenteich. Fische, Frösche, Teichpflanzen aller Art und viele kleine andere Tiere, wie Regenwürmer und Käfer, die sich in der Böschung und in der Sumpfzone rund um den Teich pudel wohl fühlen, können an und in einem Gartenteich eine neue Heimat finden.

Wenn Sie einen Gartenteich anlegen möchten, dann nutzen Sie bitte keinen fertigen Teich mit Wanne, sondern graben Sie ein Loch. In der Mitte sollten Sie eine Tiefe von 60 cm bis hin zu 1 Meter erreichen. Dort können Sie Seerosen pflanzen, die bequem im Teich überwintern können. Und auch die Fische - soweit welche angeschafft werden sollen - können bei einer solchen Tiefe problemlos im Teich überwintern. In den etwas flacheren Regionen wachsen Gräser und andere Teichpflanzen, die Unterschlupf für so manch kleinen Gesellen bieten. Lassen Sie den Teich bezüglich der Tiefe langsam auslaufen, so erhalten Sie eine natürliche Sumpfzone die viel Platz für eine ökologisch vertretbare Bepflanzung bietet.

Die Bepflanzung des Gartens

Bevor Sie die Bepflanzung Ihres Gartens vornehmen, sollten Sie einen Plan erstellen, der Ihnen genau aufzeigt, wo welche Pflanzen hinkommen sollen. Dies ist nicht unbedingt dafür gedacht, um Ordnung in den Garten zu bringen. Vielmehr geht es darum, Pflanzen zusammenzuführen, die gut miteinander können. Ausserdem hat jede Pflanze ihre ganz besonderen Ansprüche an den Standort. Wer dies im Vorfeld gut plant, wird am Ende einen schönen Garten erhalten, der nicht nur ökologisch vertretbar, sondern auch schön anzusehen ist.

Wichtig wäre zudem, dass neben der Bepflanzung auch ausreichend Fläche zur Erholung vorhanden ist. Eine Sitzecke, die beispielsweise von hohen Pflanzen umgeben sein kann, um von deren Schattenwurf zu profitieren. Oder eine Spielfläche für die Kinder, die zum Toben aber auch zum Ausruhen einlädt. Die Wege wie auch die Ruhezonen könnten mit einer Mulchdecke versehe werden. Dies erspart den Einsatz von Steinplatten. Ausserdem werden eine Wasserversorgung sowie ein Lagerplatz für Gartengeräte, Gartenabfälle und eine Stromversorgung benötigt. All dies kann unter ökologischen Gesichtspunkten gestaltet werden, ohne das der Garten am Ende wie aus einem Stück gegossen aussieht. Schliesslich sollen sich Mensch und Tier gleichermassen im Garten wohlfühlen können.

Bildquelle: Alan / pixabay.com

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