ECOLOGIK.CH
Einfach ökologisch leben

Ökologische sinnvolle Mülltrennung

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Abfall Entsorgung

Pro Jahr fabrizieren wir über 600 Kilogramm Müll. Und dies pro Kopf und nicht etwa pro Haushalt. Handelt es sich um einen Haushalt mit mehreren Familienmitgliedern, kann sich jeder recht einfach ausrechnen, wie viel Müll zusammen kommt, der irgendwie entsorgt werden muss. Im besten Falle natürlich so, dass die ökologischen Vorgaben der Mülltrennug eingehalten werden. Doch dies ist gar nicht so einfach, da vor allen Dingen der Verpackungsmüll schnell grössere Probleme heraufbeschwören kann. Denn nicht selten handelt es sich dabei um Mischmüll, der erst einmal richtig voneinander getrennt werden muss.

Der klassische Fall vom Teebeutel

Um das Problem einmal etwas genauer darstellen zu können, soll der gute alte Teebeutel als Beispiel herhalten. Er besteht aus unterschiedlichen Komponenten und weisst neben dem Tee, der als Biomüll entsorgt werden kann, auch Metall, Bindfaden, Papier und den eigentlichen Beutel, der aus Papier oder auch Nylon bestehen kann. Nimmt man es genau, müsste man den Teebeutel komplett auseinanderpflücken, um ihn fachgerecht und ökologisch vertretbar entsorgen zu können. Jedoch kann er auch einfach komplett in die Mülltonnen gegeben werden, da bis auf die kleine Klammer alles biologisch abbaubar ist.

So wird richtig getrennt

Heutzutage wird es uns sehr leicht gemacht, unseren Müll richtig zu trennen. Für Papier und Glas stehen ebenso Behälter bereit wie für Bioabfall, Umverpackungen, Plastik und Restmüll. Und wer richtig und gewissenhaft trennt, der wird schnell feststellen, dass gar nicht viel Restmüll übrig bleibt, der in die Restmülltonne muss. Denn selbst Metall, Holz, Folien und andere Reste, die gerne einmal im Haushalt bei Umbauten oder Neuanschaffungen anfallen, können separat und fachgerecht entsorgt werden.

Ökologische Vorgaben gibt es dabei hauptsächlich bei der Trennung, die möglichst strikt erfolgen sollte. So tut man sich und der Natur keinen Gefallen, wenn Biomüll einfach in die Restmülltonne geworfen wird. Zum Einen weil Biomüll kostenlos entsorgt wird und man für die Leerung der Restmülltonne viel Geld bezahlen muss. Zum anderen aber auch, weil Biomüll bei einer Trennung viel besser weiterverwertet werden kann, als wenn man diesen einfach in die Restmülltonne gibt und er zum Schluss in der Verbrennung landet.

Im besten Falle Müll vermeiden

Um gar nicht erst im Wust der Mülltrennung untergehen zu müssen, ist es immer am besten, wenn so wenig wie möglich Müll produziert wird. So kann schon beim Einkaufen darauf geachtet werden, dass die gekauften Dinge nur wenige Umverpackungen aufweisen und man so neben dem Einkauf nicht auch eine ganze Menge Müll nach Hause schleppt, der dann aufwendig entsorgt werden muss. Besonders in Bioläden besteht bereits die Möglichkeit, viele Lebensmittel in mitgebrachte Behälter zu füllen, um gar keinen Müll mit nach Hause nehmen zu müssen.

Jedoch gibt es den Müll nicht nur bei den Lebensmitteln. Auch Möbel, Versandartikel, Technik und viele andere Dinge sind mit grosszügigen Umverpackungen versehen, die allesamt Müll sind und nicht nur unsere Umwelt, sondern im Endeffekt auch unseren Geldbeutel belasten. Wer auch hier clever kauft, kann auch in diesem Bereich doppelt sparen.

Bildquelle: condesign / pixabay.com

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn