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Streusalz und Co - die klevere Alternative

Streusalz Winter

Wenn es im Winter glatt und rutschig auf den Fahrbahnen und den Gehwegen wird, dann ist die Zeit gekommen, in der auch Privatleute dazu verpflichtet sind, Gehwege eisfrei zu halten. Gerne wird dafür zu Streusalz gegriffen, da es in dem Ruf steht, die vereisten Wege besonders schnell wieder passierbar zu machen. Doch die Anwendung von Streusalz ist nicht nur in vielen Gemeinden verboten. Es schadet auch der Umwelt und ist schlecht für unsere vierbeinigen Freunde, da das Salz die Pfoten der Tiere reizt. Drei Aspekte, die uns dazu bewegen sollten, über sinnvolle Alternativen zum Salz nachzudenken.

Die gute alte Asche

Was machen Sie mit ihrer Asche, wenn Sie diese aus dem Kamin nehmen? Werfen Sie diese nicht weg, sondern füllen Sie sie nach dem Erkalten in eine Tonne. Im Winter eignet sie sich nämlich hervorragend als Streugut. Sie ist rutschhemmend und wird am Ende schnell wieder weggeschwemmt, wenn es regnet. Sägespäne oder Sand, die sich auch sehr gut als alternatives Streugut eignen, sind zwar auch rutschhemmend, bedürfen jedoch einer gründlichen Nachbereitung, da das Wasser diese Stoffe nicht einfach wieder wegspült. Hier muss am Ende also noch zum Besen gegriffen werden, um den Gehweg wieder sauber zu bekommen.

Splitt als Alternative?

Auch Splitt wird gerne im Winter gestreut. Besonders die Kommunen setzen diesen auf Gehwegen ein. Der Vorteil von Split ist, dass er den ganzen Winter liegenbleiben kann und dadurch immer wieder genutzt werden kann. Selbst nach dem Winter kann er aufgekehrt und für die neue Saison einfach aufgehoben werden.

Nachteilig ist jedoch, dass Splitt in den meisten Fällen aus Schlackeresten hergestellt wird, die unter anderem Schwermetalle beinhalten können. Dies kann sich weniger gut auf die Umwelt auswirken, was dazu führt, dass sehr genau geschaut werden muss, ob Splitt als sinnvolle Alternative gilt oder eben nicht.

Was passiert nach der Nutzung?

Sand, Späne oder auch Splitt können nach dem Winter vielerorts einfach auf die Strasse gekehrt werden. Die kommunalen Winterdienste fahren in den meisten Fällen mit ihren grossen Kehrmaschinen die Strassen ab und fegen die Reste so mit auf. Diese werden dann der Weiterverwertung zugeführt, sodasss Sie selbst keine Probleme mit der Entsorgung haben müssen. Möchten Sie die Reste jedoch selbst entsorgen, dann gehören die Späne in die Bio-Tonne und der Splitt kann als Hausmüll deklariert werden. Allerdings empfiehlt es sich, bei einer eigenständigen Entsorgung den Split für mehrere Jahre zu nutzen, um die Umwelt so nachhaltig wie nur möglich zu schonen.

Tipp: Wenn Sie selbst keine Asche und keine Holzspäne haben, dann fragen Sie doch einfach einmal beim Nachbarn nach. Vielleicht kann er aushelfen. Ansonsten ist jedes Sägewerk und jeder Tischler dankbar, wenn er Späne abgeben kann. Und Asche kann beispielsweise auch im Grill gefunden werden, der in den Sommermonaten mit Sicherheit rege genutzt wird.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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