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Einfach ökologisch leben

Sinnvolle Wassernutzung - für die Umwelt

Wassernutzung nachhaltig

In unseren Breitengraden ist das Thema Wasser eigentlich kein richtiges Thema. Denn das flüssige Element steht in rauhen Mengen zur Verfügung. Es muss nur der Wasserhahn aufgedreht werden und schon sprudelt es in nicht endender Menge in unser Waschbecken, in die Badewanne oder durch den Gartenschlauch. Doch so einfach ist es beim Thema Wasser dann doch nicht. Immerhin gibt es rund 750 Millionen Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Grundwasser haben. Und diese Zahl wird in den nächsten Jahren weiter rasant ansteigen. Grund dafür ist die Wasserverschwendung, die wachsende Bevölkerungszahl sowie der Klimawandel, der in den nächsten Jahrzehnten grossen Teilen der Erde ein völlig neues Erscheinungsbild verleihen wird. Vielleicht wird es deshalb auch für uns Zeit, doch einmal genauer über unseren Wasserverbrauch nachzudenken und diesen etwas nachhaltiger zu gestalten.

Einsparmassnahmen für Gross und Klein

Im Prinzip gibt es viele Sparmassnahmen, die ohne grossen Aufwand sofort umgesetzt werden können. Dies beginnt bei einem Einsatz im Wasserhahn, der weniger Wasser freigibt und reicht über eine sparsame Toilettenspülung bis hin zu sparsamen Waschmaschinen, Geschirrspülern und anderen technischen Geräten, die Wasser verbrauchen. All diese Dinge setzen jedoch die meisten Menschen schon um, weil sie damit nämlich nicht nur Wasser, sondern auch Geld sparen. Schauen wir daher auf die vielen anderen Dinge, die viel Wasser verbrauchen und gerne einmal vergessen werden.

Unsere Ernährung

Haben Sie gewusst, dass für die Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch rund 15.000 Liter Wasser benötigt werden? Und dieses Wasser wird nicht nur von der Kuh getrunken. Es fliesst in den Anbau des Futters für die Kuh, wird ihr zum trinken bereitgestellt und wird zu guter Letzt auch benötigt, um die Kuh zu schlachten und das Fleisch entsprechend zu verarbeiten.

Steuern wir also unseren Fleischverbrauch etwas bewusster, dann können wir nicht nur die Massentierhaltung umgehen, sondern auch unsere Wasservorräte schonen, die nun einmal auf einem recht niedrigen Niveau angesiedelt sind.

Gleiches gilt für andere Lebensmittel wie beispielsweise Brot. Hier werden für 1 Kilogramm Brot rund 1.000 Liter Wasser benötigt. Natürlich nicht nur in der Backstube, sondern bereits auf dem Feld, bei der Ernte und Reinigung des Korns, bei der Verarbeitung zu Mehl und so weiter.

Was kann getan werden

Nun können wir uns das Essen und Trinken nicht völlig verbieten, um weniger Wasser in diesem Bereich zu verbrauchen. Doch wir können bewusster mit unseren Lebensmitteln umgehen, weniger davon achtlos wegwerfen und mehr darauf achten, was wir essen. Dies schon zu guter Letzt auch immer unseren Geldbeutel und nicht nur unsere Wasserreserven. Und wer weiss: Vielleicht können wir, die eigentlich ausreichend Wasser zur Verfügung haben, so etwas für all jene Menschen tun, denen es nicht so gut geht wie uns und die eben kein frisches und klares Wasser zum trinken und für die Verarbeitung ihrer Produkte zur Verfügung haben.

Bildquelle: TanteTati / pixabay.com

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