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Ökologisch korrekt heizen

Oekologisch Heizen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die nicht einfach die Heizung hochdrehen, ohne sich zu fragen, was mit der Umwelt passiert? Ökologisch heizen ist gar nicht so einfach. Sie müssen erst den Bedarf ermitteln und sich dann den häuslichen Gegebenheiten anpassen. Nur mit einer perfekt ausgeklügelten Heizungsanlage haben Sie es warm in Ihren Räumen und sparen zusätzlich noch Energie und somit Kosten.

Auf die Dämmung kommt es an

Zuerst sollten Sie Ihr Haus von einem Fachmann mit einem Wärmesensor untersuchen lassen. Diese relativ einfachen Untersuchungen werden zumeist in den frühen Morgenstunden durchgeführt, wenn die Sonne die Hauswände noch nicht erwärmen konnte. Fehler in der Dämmung und sogenannte "Kältebrücken" können schnell erkannt werden. Danach können Sie anhand der Auswertungen reagieren und die Dämmung fachgerecht austauschen oder sanieren lassen. Denken Sie immer daran, was Sie an Wärme nicht verlieren, brauchen Sie nicht wieder neu zu erwärmen. Daher ist eine gute Dämmung von enormer Wichtigkeit. Denken Sie auch einmal über die Anschaffung von dichten Rollladen oder Schlagläden nach. Diese sind nicht nur in den kalten Wintermonaten eine Bereicherung, sie schützen auch im Sommer gegen Hitze.

Regenerative Energien

Regenerative Energien sind ökologisch immer sinnvoll. Sie wachsen nach und mindern den CO2 Ausstoss, weil sie klimaneutral verbrennen, oder gar nicht verbrannt werden müssen. Kombinieren Sie zum Beispiel eine Solaranlage mit einem Wasser führenden Kaminofen. Im Frühjahr, Sommer und Herbst reicht Ihnen wahrscheinlich die Umlauftemperatur des erhitzten Wassers aus, um die Wohnräume behaglich warm zu haben. Sie haben zudem ausreichend viel warmes Wasser für den Hausgebrauch. Sollte es dann im Winter kälter werden, können Sie diesen Kreislauf mit einem Wasser führenden Kaminofen unterstützen. Diesen können Sie wahlweise mit Pellets oder Holzscheiten beheizen.

Sollten Sie in der kalten Jahreszeit in die Ferien fahren, reicht zumeist die Solaranlage alleine für den Frostschutz in den Wohnräumen aus. Ein Wasser führender Kaminofen ist nicht nur effizient, er schafft auch Gemütlichkeit. Trotz aller Vorkehrungen sollten Sie zusätzlich Ihre Fenster überprüfen. Zugluft kann die Heizkosten enorm in die Höhe treiben. Überprüfen Sie die Dichtigkeit Ihrer Fenster und dichten Sie sie ggf. ab. Heizen Sie nur nach Bedarf. Im Wohnzimmer sollte es immer ein paar Grad wärmer sein, als in der Küche und im Schlafzimmer. Schon diese paar Grad Differenz können viel Geld und Energie sparen. Ein Raumthermostat ist nicht teuer und kann helfen, dass immer die gewünschte Temperatur in den verschiedensten Räumen gehalten wird.

Lüften Sie mit Verstand und nach Regeln

Lüften Sie mit Bedacht. Lassen Sie nicht die Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt. Öffnen Sie lieber für wenige Minuten die Fenster weit und schliessen Sie sie dann wieder fest. So geht nur wenig Raumwärme verloren und der Luftaustausch ist viel effektiver. Sie müssen nicht nur Lüften, damit mehr Sauerstoff in die Räume kommt, sondern auch Verdunstungsnässe entweichen kann. Würden Sie nicht Lüften, könnte es zu Schimmelbildung an den Wänden kommen.

Schauen Sie sich nach alternativen Wärmequellen um. Im Bad oder in Räumen, die nicht häufig genutzt werden, können Sie Infrarotheizkörper anbringen. Diese sind sparsam im Verbrauch und bringen innerhalb von Minuten ein angenehm wohliges Raumgefühl.

Bildquelle: geralt / pixabay.com

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