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Was beim Seifeneinkauf zu beachten ist

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Gerade bei besonders traditioneller Seife, wie Kern- und Schmierseife, wird Rindertalg zum Seife sieden verwendet. Auf der Verpackung ist dieser Zusatz nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Achte daher auf den Zusatz von "Sodium tallowate". Sobald dieser Zusatz bei den Inhaltsstoffen erkennbar ist, ist in dem Seifenprodukt Rindertalg enthalten.

Es geht auch anders

Kern- und Schmierseifen sind nicht nur bei der natürlichen Körperpflege beliebt, sondern auch bei der Haushaltsreinigung oder für die Wäsche. Aufgrund der guten Reinigungseigenschaften lösen sich schnell Flecken und Verschmutzungen, ohne gleich für die Umwelt bedenkliche Reinigungsmittel verwenden zu müssen. Selbst zur Bekämpfung von lästigen Blattläusen kann Schmierseife verwendet werden, ohne dass die Pflanze oder die Umwelt Schaden nimmt. Falls Du nach einer Alternative für das alte Hausmittel suchst, gibt es gute Nachrichten. Schmierseifen können nicht nur mit Rindertalg hergestellt werden, sondern auch mit Pflanzenölen. Eine bekannte französische Seifenmanufaktur stellt schon seit Generationen Seifen auf Olivenölbasis her. Diese Seifen sind zwar teurer als andere, herkömmliche Seifen auf Mineralölbasis, aber auch bedeutend sparsamer in der Anwendung.

Nach einem uralten Rezept wird die bekannte Alepposeife hergestellt. Sie besteht aus einer Mischung aus Oliven- und Lorbeeröl. Alepposeife enthält keinerlei Duftstoffe. Aufgrund ihrer hautpflegenden Eigenschaften ist diese Seife auch für Allergiker oder Menschen mit Neurodermitis geeignet. Mittlerweile haben viele Individualisten den natürlichen Trend erkannt. Daher entstehen immer mehr kleine Seifenmanufakturen, die hochwertige vegane Seifen bester Qualität anbieten. Du kannst genau erkennen, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Du brauchst ja keine Seife zu kaufen, die Milch, Molke oder Honig enthalten, wenn die vegane Auswahl gross genug ist.

Warum nicht selber Seife sieden?

Vegane Seife selber sieden ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick scheint. Schau Dir einmal im Internet die vielfältigen Beschreibungen und Anleitungen an. Eine Siedetabelle gibt Dir Aufschluss darüber, wie Du die jeweiligen Mischungsverhältnisse der unterschiedlichen Öle und anderen Inhaltsstoffe berechnen kannst. Im Grunde kannst Du genau die Seifen sieden, die zu Deinen persönlichen Bedürfnissen passen. Das Gute daran ist, dass Du die Öle zum Seife sieden verwenden kannst, die Du in der Küche nicht mehr benötigst. Ranzig darf das Öl aber nicht sein. Verwende nur Öl, dass Du entweder speziell für diesen Zweck kaufst oder in der Küche übrig ist. So brauchst du keine Reste entsorgen und handelst ökologisch sinnvoll.

Seifenreste nicht einfach entsorgen

Seifenreste können nicht bestens genutzt werden, vor allem, wenn es sich um hochwertige Seife handelt. Du solltest daher alle Seifenreste aufbewahren, so klein sie auch sind. Einmal in einem halben Jahr kannst Du Dir dann die Arbeit machen, diese zu zerkleinern und mit Wasser aufzukochen. 60 Gramm Seifenraspeln reichen für 1,5 Liter Wasser aus. Koche das Wasser mit den Seifenstückchen so lange, bis diese sich vollkommen aufgelöst haben. Nun kannst Du die Mischung auskühlen lassen und dann als flüssige Seife im Spender verwenden, oder alternativ, vor dem Auskühlen der Flüssigseife 3 Esslöffel Waschsoda (nicht mit Natron verwechseln) unterrühren. So kannst Du aus Deinen Seifenresten einen vollkommen veganen Haushaltsreiniger koche, der alle Flecken und Verschmutzungen mit Leichtigkeit entfernen kann. Warum Seifenreste wegwerfen, wenn sie noch so sinnvoll verarbeitet werden können?

Bildquelle: tatlin / freeimages.com

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