ECOLOGIK.CH
Einfach ökologisch leben

Mit Bus, Bahn und Drahtesel zur Arbeit

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Oekologie Arbeitsweg

Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie geht, dann geht es auch immer darum, wie und in welchem Umfang auf die Nutzung eines eigenen PKW verzichtet werden kann. Wer in der Grossstadt wohnt, tut dies wahrscheinlich öfter und greift viel lieber auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurück, als sich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit in einen unendlich langen Stau mit dem eigenen PKW einzuordnen. Doch wer in eher ländlichen Gebieten wohnt und zudem nicht fussläufig zum Arbeitgeber angesiedelt ist, der wird sich wahrscheinlich sehr schwer tun, die geliebte Familienkutsche in der Garage zu lassen und alternative Fortbewegungsmittel zu nutzen.

Alles nur eine Frage der Organisation

Fakt ist, dass es in einer Grossstadt deutlich leichter ist, mit Bus oder Bahn von A nach B zu kommen. Das Liniennetz der Verkehrsbetriebe ist sehr eng und hervorragend auf die einzelnen Bereiche abgestimmt. Wer hier nicht die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, ist selber schuld.

Doch in kleineren Ortschaften sieht das völlig anders aus. Hier fahren nur wenige Busse und die Bahnanbindungen in umliegende Ortschaften sind meist auch nicht so ausgeprägt. Hinzu kommt, dass man mit dem Drahtesel vielleicht innerhalb der Ortschaft zur Arbeit fahren kann. Doch muss eine längere Strecke zurückgelegt werden, sieht alles schon wieder völlig anders aus und das geliebte Fahrrad kann nur bedingt zum Einsatz kommen.

Damit das Auto doch stehen gelassen werden kann, gilt es, alles genau zu planen und eventuell mit anderen Arbeitskollegen oder Nachbarn, die in die gleiche Richtung müssen, eine Fahrgemeinschaft zu gründen. Wer einen Fahrgemeinschaft bevorzugt, ist in der Lage, bequem und mit einer sehr geringen Umweltbelastung den Arbeitsplatz zu erreichen. Schliesslich kann eine Fahrgemeinschaft durchaus 5 Personen umfassen und somit dafür sorgen, dass vier Fahrzeuge in der Garage stehen bleiben können.

Wer sich jedoch dafür entscheidet, Bus, Bahn und vielleicht doch den Drahtesel zu nutzen, der sollte im Vorfeld genau schauen, welche Möglichkeiten sich diesbezüglich bieten. Die Verkehrsbetriebe und auch die Bahn haben im Internet alle Fahrpläne aufgelistet, so dass unterschiedliche Fahrtmöglichkeiten erarbeitet werden können. Sollte die Bahn nicht direkt am Wohnort oder vor der Arbeitsstelle halten, kann das Fahrrad zusätzlich zur Überbrückung der Strecke zum Einsatz gebracht werden.

Wer also dem alten Sprichwort: "Alle Wege führen nach Rom" folgt, der wird auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln selbst in ländlichen Gegenden auf die Arbeit und wieder zurück kommen. Und dies nicht nur, um der Umwelt einen Gefallen zu tun, sondern auch um Stress zu vermeiden und um die Kosten beim eigenen Auto zu senken. Denn wer glaubt, dass lediglich die Bezinkosten für die Fahrt zur Arbeit zu Buche schlagen, der irrt. Auch der Verschleiss, der dabei am Auto auftritt, muss immer bedacht werden. Denn wer viel fährt, der schrubbt viele Kilometer, was den Wert des Fahrzeuges reduziert und was dafür sorgt, dass der Motor, das Getriebe und alle anderen Teile des Autos deutlich mehr abgenutzt werden, als dies eigentlich sein müsste.

Bildquelle: PatternPictures / pixabay.com

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