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W-LAN vs. ökologische Grundeinstellung

Wifi oekologisch

Wenn es um Ökologie geht, dann geht es auch immer ein bisschen um Nachhaltigkeit. Also darum, etwas zu schaffen oder zu nutzen, welches der Umwelt nicht schadet und was auch in vielen Jahren noch einen Nutzen hat. Ein besonders gutes Beispiel wäre hier, wenn man sich beispielsweise bei der Auswahl einer Immobilie für eine Sanierung von einem Altbau entscheidet anstatt einen kompletten Neubau zu errichten. Überträgt man diese Nachhaltigkeit einmal auf unser Surfverhalten, welches wir an den Tag legen, dann stellt sich unweigerlich die Frage, ob W-LAN, was nun einmal fast überall genutzt wird, eigentlich mit einer ökologischen Grundeinstellung kompatibel ist.

Es gibt zwei Seiten der Medaille

Um diese Frage beantworten zu können, müssen zwei verschiedene Lösungswege beschritten werden. Zum einen steht erst einmal fest, dass W-LAN eine neue "Erfindung" ist. Wer diese Art des schnellen Internetzugriffes nutzt, verwendet daher keine alten Bestandteile, die nur restauriert oder erweitert wurden. Von dieser Seite aus betrachtet ist W-LAN daher nicht nachhaltig und auch nicht ökologisch unbedenklich.

Überlegt man jedoch, dass W-LAN gleichzeitig von mehreren Personen verwendet werden kann, dann kann der nachhaltige Gedanke doch wieder etwas in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn durch die mehrfache Nutzung werden Ressourcen gespart. Es wird nur ein Anschluss mit einem "Sender" benötigt, der mehrere Menschen mit schnellem Internet versorgt. Ältere und langsamere Methoden der Internetnutzung verlangten nach mehreren Anschlüssen, was mehr Material und letztendlich auch mehr Geld bedeutet. Von dieser Seite aus betrachtet ist W-LAN durchaus ökologisch korrekt.

Die Frage nach der Strahlung

Steht nur noch die Frage nach der Strahlung im Raum. Da W-LAN nun einmal schnurlos funktioniert und die Daten per Funk übertragen werden, sind viele Umweltaktivisten immer sehr besorgt, ob die so entstehende Strahlung nicht schädlich ist.

Auch hier gibt es wieder zwei Herangehensweisen. Zum einen stimmt es, dass es eine Strahlung gibt. Ansonsten könnte der Funk ja nicht übertragen werden. Doch ob die Strahlung schädlich ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Fakt ist, dass man sich nicht unbedingt in der Nähe der Strahlung aufhalten sollte. Der W-LAN Anschluss sollte also nicht direkt neben dem Bett sein, da die Nachtruhe dadurch beeinflusst werden kann. Dies gilt aber auch für Handys und andere schnurlose Geräte. Wenn man dies jedoch beachtet, sollte einer Nutzung nichts im Wege stehen.

Fazit

Auch wenn W-LAN vielleicht nicht in allen Belangen ökologisch korrekt ist, so bietet es trotz alledem viele Vorteile, die sich nicht von der Hand weisen lassen. Und wer mit der Zeit gehen möchte oder muss, der wird um W-LAN nicht herumkommen. Denn ein schnelles Internet ist heutzutage Grundvoraussetzung für viele Tätigkeiten, die im beruflichen wie auch im privaten Rahmen anfallen. Es geht demnach kaum noch ohne W-LAN. Daher muss ein Kompromiss gefunden werden, der den ökologischen Grundgedanken und die neue Technik, die nun einmal nicht mehr aufzuhalten ist, gekonnt miteinander verbindet. Und eine sinnvolle Nutzung, bei der sich beispielsweise mehrere Parteien einen W-LAN Zugang teilen, wäre ein guter Ansatz.

Übrigens

Die Reichweite von W-LAN ist in der Regel so gut, dass selbst über mehrere Wohnungen hinweg ein guter Empfang ist.

Bildquelle: geralt / pixabay.com

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