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Platzsparende Mülltrennung für zu Hause

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Verglichen mit anderen Ländern leben wir hier in Europa in Luxus. Wenn alle Menschen auf unserem Planeten so leben würden, wie der durchschnittliche Schweizer, bräuchten wir 2,4 Erden, um den Bedarf zu decken. Wenn wir schon so über die Strenge schlagen, dann sollten wir wenigstens mit unserem Müll verantwortungsbewusst umgehen und uns die Mühe machen, zu recyceln. Damit unsere Kinder dies von klein auf lernen, sind die Eltern in der Pflicht. Hier einige Tipps für das platzsparende Trennen von Müll auch in kleinen Wohnungen und engen Küchen.

Niemand hat mehr nur einen Mülleimer

Die Zeiten, in denen ein Mülleimer ausgereicht hat, gehören der Vergangenheit an. Je nach Region und Gemeinde haben die unterschiedlichen Mülleimer und Sammelbehälter unterschiedliche Formen und Farben. Daran kann man sich auch im Haus orientieren. Es gibt gelbe, graue, blaue und grüne Säcke und Tonnen. Am besten sieht man also auch in der Küche jeweils ein Behältnis für Papier, Kunststoff, Glas, Biomüll und den Restmüll vor. Wie gross die jeweiligen Behälter sein müssen hängt zum einen von der Art des Mülls ab. Glas fällt in den meisten Haushalten seltener an, als zum Beispiel Kunststoffmüll. Die Grösse muss aber auch an die Anzahl der Familienmitglieder und an den Lebensstil abgepasst werden. In einem Haushalt, in dem nur zwei Personen leben, die auch noch den ganzen Tag auf der Arbeit sind, braucht man natürlich nicht so grosse Müllbehälter wie für eine fünfköpfige Familie. Der Biomülleimer kann eigentlich auch recht klein ausfallen, denn er muss ohnehin alle zwei Tage geleert werden, weil er sonst beginnt zu riechen.

Viel Platz für Müll

Wer in der Küche nur wenig Platz hat, der sollte die Behälter für Glas und Papier in einem anderen Raum aufstellen. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht riechen. Sie können daher auch offen sein und in einer Abstellkammer oder Vorratsraum aufbewahrt werden. Biomüll, Restmüll und meist auch Kunststoff werden am besten in geschlossenen Behältern aufbewahrt. Es gibt viele verschiedene Systeme mit aufklappbaren Deckeln, die elektrisch oder mechanisch zum Beispiel mit einem Pedal auffahren. Für kleine Küchen werden von verschiedenen Anbietern Doppeleimer mit Deckeln angeboten, die sich in einer Schublade platzieren oder innen an einer Schranktür befestigen lassen, so dass sie mit der Tür gemeinsam aufschwingen. Am besten entscheidet man sich für Behälter in verschiedenen Farben, so dass die Verwechslungsgefahr nicht besteht.

Vor- und Nachteile verschiedener Varianten

Freistehende Mülleimer haben den Vorteil, dass sie leicht zugänglich sind, was das Entleeren erleichtert. Zudem besteht weniger Gefahr, dass Müll einfach in der Gegend herum liegt, weil der Zugang zu den freistehenden Müllbehältern so einfach und schnell ist. Der Nachteil ist natürlich die Optik. Mülleimer, die in einer Schublade oder in einem Schrank untergebracht sind, sind unsichtbar. Das bedeutet aber auch, dass man sie schnell mal vergisst und erst durch einen unangenehmen Geruch darauf aufmerksam gemacht wird, dass man diese mal wieder leeren sollte. Auch werden Lecks bei integrierten Müllbehältern erst später erkannt. Treteimer und Schwingdeckel sind praktisch, weil sie schlechte Gerüche weitgehend blockieren und dennoch einfach zu handhaben sind.

Bildquelle: djedj / pixabay.com

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